Johannes Foitzik: "Rote Radler" in Landkreis Neumarkt unterwegs

Veröffentlicht am 14.08.2017 in MdB und MdL

Johannes Foitzik zusammen mit der "Rote Radler-Tour"

Mit einem Geburtstags-Ständchen für Bürgermeister Helmut Himmlerbeginnt der 1. August in der Oberpfalz. Am Sophie-Scholl-Platz erklärt Himmler dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher, dem Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl und dem Bundestagskandidaten Johannes Foitzik das Modell des neuen Sport- und Kulturzentrums für die 8100 Einwohner zählende Gemeinde. Gemeinsam radeln sie mit der zweiten Bürgermeisterin Gertud Hesslinger und der Ortsvereinsvorsitzenden Erna Späth zur Baustelle für das zwölf Millionen Euro teure Projekt. Übrigens: Zwei Drittel der Eltern nutzen in der Gemeinde Berg die Ganztags- und Ferienbetreuung für ihre Kinder, berichtet Himmler.

 

Weiter geht es am Ludwig-Donau-Main-Kanal von Berg etwa sieben Kilometer in die große Kreisstadt Neumarkt. Auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände betreibt der Imkerverein Neumarkt einen Lehrbienenstand. Dort wartet schon Edgar Häber, der Fachwart des Imkervereins Neumarkt. Der Verein hat 160 Mitglieder und allein 2017 sind 25 neue Imker hinzugekommen. Die Imkerei boomt! Aber nicht alle sind den Bienen wohlgesonnen. Immer wieder werden im Lehrbienenstand Bienenstöcke von Randalierern umgestoßen!

Bienen sind gefährdet. Das weiß jedes Kind. Die Politik könnte helfen und sich für mehr Blühwiesen und weniger Pestizide stark machen. Häber merkt an, dass es zu wenig Blühwiesen als Nahrungsangebot für die Insekten gibt. Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich ohnehin dafür ein, dass die Grünflächenförderung auch für Blühwiesen gelten soll.

Danach fahren die Roten Radler ins Zentrum von Neumarkt und machen Station vor dem Rathaus.

In einer Gluthitze von 32 Grad geht es von Neumarkt nach Postbauer-Heng. Maike Wittenburg ist Sozialpädagogin und leitet den örtlichen Jugendtreff, den es seit fünf Jahren gibt und der bereits viel Gutes bewirkt hat. Wittenburg und der Jugendbeauftragte Christian Tratz bieten Fußball und Basketball, Akrobatik, ein vegetarisches Kochteam und eine Mädchengruppe an. Es gibt auch Streetwork mit Jugendlichen, die auf der Straße leben. Drogen - wegen der Nähe zu Tschechien viel Crystal - sind auch in der ländlichen Idylle ein Problem, ebenso wie Obdachlosigkeit. Wie wichtig die Arbeit im Jugendtreff ist, unterstreicht auch die Ortsvereinsvorsitzende Daniela Engelhardt. Für die vom Kreisjugendring getragene Einrichtung wünschen sich alle mehr Personal, um diese wertvolle Arbeit besser fortführen zu können.

Auf schattigen Radwegen strampeln Rinderspacher und sein Team nach Pyrbaum, wo Bürgermeister Guido Belzl erklärt, dass die Gemeinde eine der waldreichsten in der Oberpfalz ist und sich deshalb bestens als Naherholungsgebiet eignet. Pyrbaum sieht aber auch noch hübsch aus, und das liegt an der Sanierung historischer Gebäude: Die Gruppe besichtigt den ursprüngliche mittelalterlichen Schlossstadel und den Stadtgraben. Alles top saniert für 400.000 Euro - der Städtebauförderung sei Dank. Folglich blüht der Ort und ist ein attraktives Zuzugsgebiet.

Rinderspacher spricht sich dafür aus, Wohnraum zunächst in den Orten zu bauen, wo das noch möglich ist und danach Baugebiete auszuweisen und so Lebensqualität für Familien zu schaffen. Die von den Grünen geforderte Quote für Flächenverbrauch lehnt der SPD-Fraktionschef ab.

Den gesamten Bericht zur Radeltour sowie weitere Bilder finden Sie hier

 

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